BCL - Trainingsevent 2016 fand grossen Anklang

Ja so warn's die alten Bouler....!!!!
 
Das Winter-Trainingsevent 2016 fand
 
vom 26.02.2016 bis 28.02.2016
 
wieder in der
 
"Boule-Kunst Nesselbach"
 
in 74595 Langenburg-Nesselbach statt.
 
 
11 Boulespieler aus Lindenberg, Lindau und der Umgebung nahmen daran teil.

Übungsbesprechung in der Boulehalle

Das Trainingsprogramm wurde von dem Ex-Boule-Bundesligaspieler und Betreiber der "Boule-Kunst Nesselbach", Dieter Killian durchgeführt. In der Theorie wurde die Körperhaltung, die richtige Wurftechnik und die Spielstrategie beim Boulespiel angesprochen.

Taktik und Abschätzen - die Grundlage des Boule

Ein strategisches Spiel erfordert von den Mitspielern ein Vorgehen, das sich möglichst am gesamten Spielverlauf orientiert. Es geht nicht nur darum, den vorhergegangenen und den unmittelbar folgenden Spielzug in die Überlegung mit einzubeziehen, sondern man sollte mehrere Spielzüge vorausdenken.

 

Die erste taktische Maßnahme ist das Platzieren der Zielkugel (Cochonnet, Schweinchen etc.). Dabei sind sowohl die Fähigkeiten des eigenen Teams als auch die des Gegners zu berücksichtigen. Zunächst ist die Länge entscheidend. Manche Spieler können besser auf eine kurze (6 m), mittlere (7–8 m) oder lange Distanz (9–10 m) legen oder schießen. Für den Leger ist es zudem wichtig, ein geeignetes Donnée in einer von ihm bevorzugten Weite sowohl vom Abwurfpunkt als auch vom anvisierten Ziel zu haben. Sind die Vorlieben und Fähigkeiten der Gegner bekannt, ist auch das zu berücksichtigen. Ebenso wird bei einer hohen Führung und eigener hoher Punktzahl (10–12 Punkte) ein Platz für die Zielkugeln gewählt, von dem angenommen wird, dass hier nur wenig Punkte erzielt werden können, damit der Gegner nicht aufholt.

 

Ähnlich wie beim Golf lesen die Spieler (vor allem beim Legen) den Boden. Da Pétanque auf jedem Boden gespielt wird, muss die Beschaffenheit des Bodens, kleine und große Unebenheiten, kleine und große Hindernisse sowie die Löcher, die von bereits gespielten Kugeln gemacht wurden, in die Wurfplanung einbezogen werden. Bei schwierigen Bodenverhältnissen erkundet der Spieler das Spielfeld (auch in der Hocke sitzend) von mehreren Seiten. Hindernisse dürfen während einer Aufnahme grundsätzlich nicht entfernt werden. Vor einem Wurf darf jedoch ein beliebiges Loch, das beim Auftreffen der Kugel auf dem Boden entsteht, dichtgemacht werden. Das „Loch wegmachen“ ist eine taktische Variante. Dabei ist entscheidend, ob der Aufschlagpunkt (das Donnée) von der eigenen Mannschaft noch einmal genutzt werden soll und ob zu erwarten ist, dass der Gegner diesen benutzen will. 

Bei einem anschliessenden Boulespiel wurde, das in der Theorie erlernte, in die Praxis umgesetzt.

Wann kommt das essen...???

Nicht nur sportliches war geboten, sondern auch das gemeinschaftschaftliche kam nicht zu kurz.


Der Betreiber der Boulehalle "Boule-Kunst Nesselbach" Dieter Killian hatte mit seinem Menüplan für dieses Wochenende einiges zu bieten.

Doro und Dieter Killian gaben Ihr bestes..!!

Die anwesenden Bouler wurden von Dieter Killian mit der Unterstützung seiner Frau kulinarisch verwöhnt.

Neben einem reichhaltigen Frühstückbuffet wurde auch für die Hauptspeisezeiten jeweils ein Menü angeboten, daß immer ein großes "Ahhh" bei den Teilnehmern hervorgerufen hatte - egal ob es nach traditioneller oder vegetarischer Art zubereitet wurde.

Zum Nachmittagskaffe darf natürlich.....

 ......der Kuchen von unserer Helga Holdenried nicht fehlen!

In der Liga sollen die gewonnenen Erkenntnisse weiter verfeinert werden....!!!

 

Alle Teilnehmer an diesem erfolgreichen Trainingswochende, möchten die gewonnenen Erkenntnisse in der kommenden Boule-Ligasaison 2016 anwenden.

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